Das Literarische Forum Neustadt/Weinstrasse e.V.

Salim und Sarah Alafenisch (Foto © Klaus Meyer)

präsentieren einen „Kleinen Abend der arabischen Kultur“ am Freitag, dem 21. September 2018 um 20 Uhr im „Wespennest“ (Obergeschoss des Wirtshaus Konfetti)

 

Was wird Sie erwarten?  Salim Alafenisch ist seit vielen Jahren immer wieder mit seinen Büchern und Geschichten zu Gast beim Literarischen Forum. Zudem ist er Vereinsmitglied der ersten Stunde!  Zu seinem 70. Geburtstag im November werden seine wichtigsten Geschichten wieder neu aufgelegt.  Aktuell stellt er ein kleines Büchlein mit ersten arabischen Lesestücken vor, das die bekannte Orientalistin Claudia Ott herausgegeben hat.
 
An diesem Abend  wird Salim Alafenisch zusammen mit seiner Tochter Sarah mit kleinen Gedichten, Geschichten und Witzen aus diesem Band einen Einblick in arabische Sprache und Kultur geben. Es werden Texte  arabisch und deutsch gelesen. Es sind Sprichwörter, Geschichten aus der Geschichte und auch aus dem berühmten Werk „Tausendundeine Nacht“. Lassen Sie sich überraschen!
 
Salim Alafenisch wurde 1948 als Sohn eines Beduinenscheichs in der Negev-Wüste geboren. Als Kind hütete er die Kamele seines Vaters, mit vierzehn Jahren lernte er Lesen und Schreiben. Nach dem Gymnasium in Nazareth und einem einjährigen Aufenthalt in London studierte er Ethnologie, Soziologie und Psychologie an der Universität Heidelberg. Seit Langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst. Er liest seine Geschichten nicht vor, sondern erzählt sie frei. Salim Alafenisch lebt in Heidelberg.
Informationen unter: www.unionsverlag.com/info/person.asp?pers_id=90

 

Eintritt: frei
Reservierung wird empfohlen bei: Buchhandlung Quodlibet, Kellereistraße 10, 67433 Neustadt, Tel. Reservierung 06321 88930
Anschrift „Wespennest“: Friedrichstraße 36, 67433 Neustadt

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturverein Wespennest e.V. und der Quodlibet Buchhandlung.

Lucy Fricke (Foto © Dagmar Morath)

liest am Freitag, dem 30. November 2018 um 20.00 Uhr in der Stadtbücherei Neustadt aus
„Töchter“.

 

„Einer der stärksten deutschsprachigen Romane des Frühjahrs. Zum Brüllen komisch und zum Heulen schön.” (Spiegel Online)
 
Zwei Frauen brechen auf zu einer Reise in die Schweiz, mit einem todkranken Vater auf der Rückbank. Doch nichts endet, wie man es sich vorgestellt hat, schon gar nicht das Leben.
Martha und Betty kennen sich seit zwanzig Jahren und sie entscheiden sich fürs Durchbrettern. Vor sich haben sie das Ziel, von hinten drängt das nahende Unglück.
 
 "Es gab niemanden, mit dem ich so lauthals über das Unglück lachen konnte wie mit Martha. Die wenigsten Frauen lachten über das Unglück, schon gar nicht über ihr eigenes. "
 
Mit einem Humor aus Notwehr und einer Wahrhaftigkeit, die wehtut, erzählt Lucy Fricke von Frauen in der Mitte ihres Lebens, von Abschieden, die niemandem erspart bleiben und von Vätern, die zu früh verschwinden. Eine groteske Reise Richtung Süden, durch die Schweiz, Italien, bis nach Griechenland, immer tiefer hinein in die Abgründe der eigenen Geschichte. Und die Frage ist nicht, woher wir kommen, sondern: Wie finden wir da wieder raus?
Diese Geschichte ist tragisch und komisch zugleich, sie berührt und verstört. „Töchter“ ist ein Buch, das dem Kritiker Denis Scheck „die Lachtränen“ in die Augen trieb.
 
Lucy Fricke, 1974 in Hamburg geboren, wurde für ihre Arbeiten mehrfach ausgezeichnet; zuletzt war sie Stipendiatin der Deutschen Akademie Rom und im Ledig House, New York. Nach "Durst ist schlimmer als Heimweh", "Ich habe Freunde mitgebracht "und "Takeshis Haut" ist dies ihr vierter Roman. Seit 2010 veranstaltet Lucy Fricke HAM.LIT, das erste Hamburger Festival für junge Literatur und Musik. Sie lebt in Berlin.
Infos unter: www.rowohlt.de/autorin/lucy-fricke.html

 

Eintritt: 8 Euro, Mitglieder Literarisches Forum: 5 Euro
Vorverkauf: Buchhandlung Quodlibet, Kellereistraße 10, 67433 Neustadt, Tel. Reservierung 06321 88930Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stadtbücherei, dem Kulturverein Wespennest e.V.


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